Pokale ohne Ende

…gab es beim 17. Hallenfußball- und 11. Kidsturnier, dass für Judoka regelmäßig veranstaltet wird.

In diesem Jahr war es ein richtiges Vereinsevent. Vier Mannschaften des PSV Oberhausen spielten am 1. Mai um Pokale und Urkunden.

Die Kids-, die Jugend- und die 1. Seniorenmannschaften holten sich jeweils den ersten, die 2. Seniorenmannschaft den zweiten Platz in ihrer Gruppe.

So zahlt sich das Warmmachen bzw. für die Älteren das Konditionstraining freitags aus.

Wir haben ein neues, jüngstes Mitglied

Nina Völkel, unsere zweite Vorsitzende, wurde am 20.04. um 04.20 Uhr mit Lutz Emil Mutter.

Der Mitgliedsantrag für die Judoabteilung ist natürlich schon ausgefüllt.

Die Abteilung freut sich mit der Familie und gratuliert herzlich.

Gemeinsames Training der Oberhausener Vereine

Am letzten Dienstag, 16. April, nahmen die PSVler Jugendlichen am gemeinsamen Training der Oberhausener Vereine Turnerbund Osterfeld, Judo-Team Holten und PSV Oberhausen in Osterfeld teil.

Bereits aus Turnieren bekannte Judoka, aber auch neue Partner stehen dabei zur Verfügung, um Techniken auch mal mit anderen judoka zu trainieren und anwenden zu können.

Das nächste gemeinsame Training findet nach den Ferien am 29. August statt.

Jahreshauptversammlung 2024

Bei der diesjährigen Hauptversammlung lief außer dem Versammlungsort alles wie geplant. Der Vorstand wurde für seine Arbeit einstimmig entlastet.

Turnusmäßig wird alle zwei Jahre die Hälfte des Vorstandes neu gewählt. Die alten sind aber auch die neuen: die zweite Vorsitzende Nina Völkel wurde in Abwesenheit, erste Kassierein Gerta Zimmer, Sportwart Sascha Völkel und Pressewart Gerd Schäfer wurden einstimmig wiedergewählt.

Die Mitgliederentwicklung zeigt nach oben, so dass für die Zukunft erst einmal alles gut erscheint.

Erfolgreiche Gürtelprüfung am 19. Dezember 2023

Am letzten Dienstag vor Weihnacht war in unserem Dojo statt des normalen Trainings wieder eine große Gürtelprüfung angesetzt.

„In der zweiten Jahreshälfte haben wir einige Judoka auf den weiß-gelben Gürtel geprüft, jetzt konnten wir diese zur nächsten Gürtelfarbe hochstufen.“, so ihre Trainer Nina Völkel und Stefan Höffkes. „Heute haben sich 4 Judoka der ersten und 13 der nächsthöheren Prüfung gestellt.“, ergänzt Trainer Werner Hagenbruck. „Im neuen Jahr können wir mit einem verstärkten jungen Team an Turnieren teilnehmen.“, hofft auch Trainer-Assistent Maurice Mühlenbeck.

So konnten sich viele Kinder und Jugendliche selbst zu Weihnachten noch ein Geschenk machen.

Herzlichen Glückwunsch den Prüflingen.

Die erfolgreichen Prüflinge sind:

Zum 8. Kyu (weiß-gelber Gürtel): Adam Hammade, Yussuf Chetan, Ibrahim Shevan, Yousef Aljazzar

Zum 7. Kyu (gelber Gürtel): Matheo Unger, Milan Mlatovic, Adam Sadqi, Ahmed Chetan, Salma Boutrit Bourhim

Zum 6. Kyu (orange-gelber Gürtel): Bohdan Musilienko, Simon Silberstein, Sam Cramer, Henry Molsberger, Jan André Elgsnat, Hatem Almaewf, Ahmed Qadir, Leon Prinster

Zum 5. Kyu: Rosa Gall

Zwei neue Braungurte beim PSV

Maurice Mühlenbeck und Dennis Molsberger haben sich in der zweiten Jahreshälfte in unserem Dojo und auch beim Kreis-Lehrgang auf die Prüfung am 5. Dezember intensiv vorbereitet. Lediglich ein „Seitenvertauscher“ bei der Kata war zu verzeichen, ansonsten haben sie ordentlich abgeliefert und daher bestanden. Herzlichen Glückwunsch zum Braungurt!

Gerd und Jan sind die ersten Sächsischen Landesmeister der Katame-no-Kata der ID-Judoka

Am 2. Dezember veranstaltete der sächsische Judoverband in Freital bei Dresden eine Katameisterschaft, die die Meisterschaft für ID-Judoka beinhaltete. Diese Meisterschaft fand mit nationaler Beteiligungsmöglichkeit statt.

66 Paare nahmen ingesamt teil, einige aus Tschechien. Leider fanden nur zwei Paare zur ID-Katameisterschaft ein: Ein Paar aus Berlin und Gerd mit seinem Tori Jan (Budokan Hünxe) in der Katame-no-kata.

Die Meisterschaft war, besonders für eine Premiere, sehr gut organisiert. Dennoch hieß es wegen der Vielzahl an Startern Geduld zu bewahren, bis man (leider in nur einem Durchgang) sein Können zeigen durfte: Fünfeinhalb Stunden!

Danach hieß es noch einmal zweieinhalb Stunden Warten bis zur Siegerehrung.

Der Lohn für die ganzen Strapazen der Reise (11 Stunden Anreise, 8 Stunden Rückreise, insgesamt 4 Tage Aufwand): Sie sind die ersten sächsischen Katameister der ID-Judoka!

Ein abendlicher Besuch auf dem Strietzelmarkt in Dresden ließ den Tag dann ausklingen.

Die Zukunft unseres Dojos

Im Jahr 2022 kamen Gerüchte über eine mögliche Umnutzung unseres Trainingsraums (Dojos) auf. Im Frühjahr 2023 kam es zu einem Konflikt mit der Schule (Hausverbot für den Verein). Diese Sache konnte aber geklärt werden und durch die Unterstützung des Bereichs Sport konnten wir unsere Halle weiter nutzen. In diesem Zusammenhang erfuhren wir, dass es Pläne gäbe, dass unser Dojo zu einem Fitnessraum für die Schule umgebaut werden solle.  

Im September 2023 ist dann für eine Ratssitzung eine Beschlussvorlage eingestellt worden, die diesen Umbau und die Ausstattung mit Fitnessgeräten zum Inhalt hatte. Die Entscheidung sollte ohne Beratung durch die zuständigen Ausschüsse geschehen und hätte somit womöglich bewilligt werden können, ohne zuvor kontrovers diskutiert zu werden.   

Dankenswerterweise erhielten wir aus der Kommunalpolitik den Hinweis, dass es jetzt durch die erstellte Beschlussvorlage ernst werden würde. Wir suchten daraufhin das persönliche Gespräch mit verschiedenen Vertretern der Kommunalpolitik und schrieben unsere Stellungnahme an die Fraktionen im Rat. Zusätzlich suchten wir mit einem Zeitungsartikel den Weg an die Öffentlichkeit, da wir aufgrund der Kürze der Zeit möglichst viele Leute erreichen wollten. Wir erklärten, was der Wegfall unseres Dojos für den Verein, den Stadtteil, Inklusion und Integration und den Leistungssport in Oberhausen bedeuten würde. Ein Wegfall des Dojos und somit eine Gefährdung der gesamten Abteilung war durchaus gegeben, da es zu besagtem Zeitpunkt keine Alternative für uns gegeben hat.

Die Beschlussvorlage wurde kurzfristig von der Tagesordnung genommen und zur Beratung in die zuständigen Ausschüsse verwiesen.

Die von uns informierten Personen bzw. diejenigen, die sich selbst ein Bild von dem betroffenen Raum gemacht hatten, sahen ein, dass der Umbau unseres Trainingsraums weder dem eigentlichen Anliegen nach der Schule gerecht werden würde (mangels Größe) noch die geplanten Kosten von min. 640.000. Euro rechtfertigt.

Daher erstellten die CDU-, SPD- und FDP-Fraktion zusammen einen Änderungsantrag, welcher von einem Umbau unserer Trainingsstätte absieht und Anregungen für alternative Gewinnung von Sportzeiten liefert.  

Das Fazit: „der Rat bittet die Verwaltung, in Zusammenarbeit mit dem Hans-Böckler-Berufskolleg (HBBK), ein Konzept zu erarbeiten, wie der Judoraum für alternative Sportangebote, wie z. B. Funktionsgymnastik, Bodyweight-Training, Kampfsporttraining, genutzt werden kann. In diesem Zusammenhang soll auch eine Sanierung der WCs, Duschen und Umkleideräume geprüft werden, um dem Wunsch der Schule entsprechen zu können und eine Aufteilung des Duschbereichs nach Geschlechtern zu ermöglichen.“

Da wir uns nie anmaßen würden, unser Dojo alleine für uns zu reklamieren, ist dieser Beschluss in unserem Sinne. In der Vergangenheit haben wir uns bereits mit den Ordnungsbehörden der Stadt und anderen Vereinen die Halle geteilt, daher wird es uns nicht schwer fallen, sich mit möglichen weiteren Nutzern zu arrangieren.

Sollte dann auch eine Sanierung der Sanitärräume erfolgen, umso besser.

Wir sehen jetzt die Zukunft unseres Dojos an dieser für den Stadtteil so wichtigen Stelle als gesichert an, blicken positiv in die Zukunft und freuen uns, den Fokus wieder auf das Sportliche legen zu können.

Viele Personen aus der Kommunalpolitik haben uns unterstützt, indem sie sich unsere Bedenken angehört und sich selbst ein Bild von der Situation vor Ort gemacht haben. Wir wissen, dass viele Gespräche zwischen den Fraktionen und in den Ausschüssen geführt wurden, die schlussendlich zu diesem Ergebnis geführt haben. Für diesen Einsatz sind wir sehr dankbar. Außerdem zeigt das Engagement der politischen Vertreter, dass die Kommunalpolitik in Oberhausen sich mehr mit den Anliegen der Bürger beschäftigt, als es ihnen manche Stammtischrunde absprechen will. Wir wollen aus politischer Neutralität keine einzelnen Personen oder Faktionen besonders hervorheben, unsere Erfahrungen waren faktionsübergreifend sehr positiv (zumindest bei allen demokratischen Parteien).

Stadtmeisterschaften Duisburg 2023

Für die einen der erste, für den anderen der letzte Auftritt auf der Matte

Bei den Stadtmeisterschaften Duisburg waren auch die Judoka der umliegenden Städte eingeladen. Für vier Judoka der U 11 des PSV Oberhausen war dies die Gelegenheit, das erstemal die erlernten Fähigkeiten im „wahren“ Wettkampf zu testen.

Trotz der fehlenden Erfahrung kamen Erik Surrey, Jakub Gattner und Leon Prinster mit starken Kämpfen jeweils auf den dritten Platz. Ahmed Moummadi schied zwar verletzt aus, belegte aber wegen der bis dahin erfolgten Kämpfe auch den dritten Platz.

In der U 18 trat mit mehr Erfahrung Maximilian Hoffmann bis 66 kg an. Lohn der Mühe: Auch er mit dem dritten Platz.

Wer hatte den letzten Auftritt?

Unser Mitglied Friedhelm Buhren hatte nach 50 Jahren Judokasein seinen letzten Einsatz als Kampfrichter. Weiterhin ist er aber als Kreisfachwart wiedergewählt.