Gold für Gerd bei den Landesspielen der Special Olympics

Vom 7. bis 10. September 2022 feierten über 1000 ID-Sportler (ID = intellectual disability, geistig eingeschränkt) in Bonn die Landes-Spiele der Special Olympics. In diesem Rahmen ist die Sportart Judo als olympische Sportart natürlich vertreten, noch ergänzt um Kata-Wettbewerbe. In der Kata müssen genau vorgegebene Würfe oder Haltegriffe und deren Abwehr gezeigt werden. Dabei müssen die zusammen agierenden Sportler gut aufeinander eingestellt sein. In der Kata sind sogenannte Unified Partner, das sind Sportler ohne Beeinträchtigung, erlaubt. Der ausführende Judoka muss aber ein ID-Sportler sein.

Der Budokan Hünxe trat mit vielen Sportlern und Sportlerinnen in Judo-Wettkampf und in der Kata an. Einer der Unified Partner in der Kata ist Gerd Schäfer vom PSV Oberhausen. In der Nage-no-kata haben sich die Sportler Andreas Gramsch (Budokan Hünxe) und unsere Nina Völkel aus dem Wettkampf nach langen und erfolgreichen Jahren zurückgezogen.

Am Samstag wurde es spannend. Vor den Wettkämpfen der Wettkampfklasse I  traten die Paare in der Bodenkata an. Zweimal mussten die Paare ihr Können zeigen, bevor die Summe der erreichten Punkte die Rangfolge bestimmte. Wie in Berlin bei den nationalen Spielen im Juni konnten Gerd mit Jan Himmelbach den ersten Platz mitz gewichtiger Goldmedaille erringen. Im laufenden Jahr erreichten sie damit bei der Teilnahme an vier Wettbewerben dreimal Gold.

Nach der Siegerehrung blieb noch Zeit, zur zentralen Abschlussveranstaltung auf dem Münsterplatz zu fahren, wo in einem abwechslungsreichen Programm von hoher Qualität die Spiele beendet und für 2024 an Münster übergeben wurden.

Vier Judoka des PSV holten sich neue Eindrücke beim ersten DJB-Kata-Event im Bundesleistungszentrum Köln

Kalle Bartsch war als ehemaliger DJB-Katareferent und Weltwertungsrichter natürlich als Lehrender dabei. Yusuf unterstützte mit seinem partner Sergio Sessini (Turnerbund Osterfeld) bei den Nage-no-kata-Seminaren mit ihrer Expertise in dieser Kata.

Nina und Gerd als Unified-Partner nahmen mit ihren Partnern vom Budokan Hünxe teil, um neue Einflüsse bei der ID-Judo-Kata zu erhalten.

https://www.judobund.de/aktuelles/detail/erfolgreiches-kata-event-in-koeln-5438/

PSV-Judoka auch bei den Special Olympics in Berlin erfolgreich

Vom 18. bis 24.Juni 2022 feierten über 3000 ID-Sportler (ID = intellectual disability, geistig eingeschränkt) in Berlin die nationalen Spiele der Special Olympics, also der höchstrangigen Ebene für ID-Sportler. In diesem Rahmen ist die Sportart Judo als olympische Sportart natürlich vertreten, noch ergänzt um Kata-Wettbewerbe. In der Kata müssen genau vorgegebene Würfe oder Haltegriffe und deren Abwehr gezeigt werden. Dabei müssen die zusammen agierenden Sportler gut aufeinander eingestellt sein. In der Kata sind sogenannte Unified Partner, das sind Sportler ohne Beeinträchtigung, erlaubt. Der ausführende Judoka muss aber ein ID-Sportler sein.

Der Budokan Hünxe trat mit 19 Sportlern und Sportlerinnen in Wettkampf und Kata an. Zwei der vier Unified Partner in der Kata stammen vom PSV Oberhausen: Gerd Schäfer und Nina Völkel.

Am Dienstag wurde es spannend. Zuerst traten die Paare in der Bodenkata an, anschließend waren die Paare in der Wurfkata gefordert. Zweimal mussten die Paare ihr Können zeigen, bevor die Summe der erreichten Punkte die Rangfolge bestimmte. In der Bodenkata ließen Gerd Schäfer mit Jan Himmelbach (1. Platz) die Vereinskollegen und die Paare aus Sachsen und Bayern hinter sich. In der Wurfkata konnten sich Nina Völkel und Andreas Gramsch mal wieder auf den ersten Platz stellen.

Zeitgleich war Stefan Höffkes als Headcoach der basketballer Blue Tigers in Berlin. Glücklicherweise waren Judo- und basketballhalle direkt nebeneinander in den Messehallen Berlin. Daher konnten wir uns gegenseitig anfeuern.

Das Rahmenprogramm der Special Olympics mit Eröffnungs- und Abschlussfeier mit 15000 Teilnehmenden und der Athletendisco vor dem Brandenburger Tor sind schon besondere Highlights, aus denen die Oberhausener Sportler noch lange ihre Trainingsmotivation holen werden.

PSV-Judoka erfolgreich bei den Deutschen-Katameisterschaften in Hamburg

Am Wochenende 28./29. Mai 2022 wurde zur Deutschen Katameisterschaften Judo und ID-Judo ins Landesleistungszentrum Judo in Hamburg geladen. Drei Judoka des PSV nahmen dort teil, für zwei endete es auf dem Podium. Sie traten in der Wurf- oder Haltegriffkata an. Neben diesen aktiven Sportlern war zusätzlich noch Kalle Bartsch als Wertungsrichter und ehemaliger Bundes-Katareferent an der Matte.

Zuerst gingen Yusuf Arslan (PSV Oberhausen) und sein Uke Sergio Sessini (Turnerbund Osterfeld) in der Nage-no-kata (15 Würfe je links und rechts) in die Vorrunde. Als 14fache Deutsche Meister waren sie natürlich Mit-Favoriten. Diesem Anspruch wurden sie mit dem Vorrundensieg mit 10,5 Punkten Vorsprung auch gerecht. Anschließend ebenfalls in der Nage-no-kata, dieses Mal aber in der verkürzten Kata der ID-Judoka, konnte Nina Völkel als Uke von Andreas Gramsch (Budokan Hünxe) das fünfte Mal in Folge den Titel des deutschen Meisters Wettkampfklasse I eintragen.

Direkt anschließend ging es in der Bodenkata der Wettkampfklasse I/II der ID-Judoka weiter. Es war das erste Mal, dass diese Kata überhaupt auf Bundesebene ausgetragen wurde. Nur zwei Punkte vom Treppchen trennten Gerd Schäfer und Jan Himmelbach als Vierte. Trainer der Kata-Mannschaft ist übrigens Sergio Sessini.

Nun stand noch das Finale der Nage-no-kata an, in der Yusuf und Sergio eine fast perfekte Kata zeigten. Dennoch fehlten auf die aktuellen Europameister 6 Punkte zum Sieg. Vizemeister ist das, was viele Judoka erreichen wollen, Yusuf und Sergio aber motiviert es zu mehr Training.

Damit zeigt sich, dass neben den bereits langjährig auch international erfolgreichen Katajudoka von PSV Oberhausen und Turnerbund Osterfeld im regulären Wettkampfbetrieb jetzt auch bei den ID-Judoka vermehr Erfolge eingefahren werden.

Erfolg bei der Landes-Katameisterschaft ID-Judo in Dülmen

Neben den im regulären Judo äußerst erfolgreichen Judoka Yusuf Arslan mit seinem Partner Sergio Sessini (Turnerbund Osterfeld) sowie Kalle Bartsch als Weltwertungsrichter nahm Nina Völkel schon mehrere Jahre im ID-Judo als Uke von Andreas Gramsch (Budokan Hünxe) in der Nage-no-kata Wettkampfklasse 1 teil und erreichte mehrere Titel auf Landes- und Bundesebene. Seit Anfang dieses Jahres trainierte auch Gerd Schäfer unter Anleitung von Sergio als Uke von Jan Himmelbach (Budokan Hünxe) in der Katame-no-kata Wettkampfklasse 2. Bereits jetzt zeigten sich die ersten Früchte: Er wurde bei den Landes-Katameisterschaften in dieser Disziplin Landesmeister. Nina Völkel wurde ebenfalls Landesmeisterin in der Nage-no-kata.

Große Motivation für alle PSVler für die Deutschen Meisterschaften in der Kata Ende Mai in Hamburg ist also vorhanden.

Nina und Gerd mit dem Osterfelder Judoka Lukas Ehresmann ganz links.

Neue Leute im Abteilungsvorstand

Bei der Mitglieder-Jahreshauptversammlung der Abteilung Judo des PSV Oberhausen am 30. März löste Dr. Nina Völkel Peter Binner als 2. Vorsitzenden ab. Das damit freiwerdende Amt des Sozialwartes übernahm nach einmütiger Wahl Tanja Vogelsang. Dr. Gerta Zimmer wurde als 1. Kassiererin, Sascha Völkel (in Abwesenheit) als Sportwart wiedergewählt. Die anderen Vorstandsfunktionen wurden im letzten Jahr gewählt und stehen daher erst nächstes Jahr wieder zur Wahl an.

Einladung zum Training für ukrainischsprachige Kinder und Jugendliche

In der Ukraine ist der Judosport weit verbreitet. Viele Sportler von Weltrang kommen aus diesem Land. Auch bei den in Oberhausen lebenden geflüchteten Kindern sind sicherlich einige, die die Sportart Judo ausführen oder kennenlernen wollen.
Sie kennen jemanden?

Dann drucken Sie doch den unten stehenden Flyer aus oder zeigen diese Seite.

Wir nehmen gerne Kinder aus geflüchteten Familien aus der Ukraine bei uns in die Traingsgruppen auf.

Gürtelprüfung beim PSV

In diesem Jahr konnte erst zum Jahresende eine Prüfung zur nächsthöheren Gürtelstufe für Judoka des PSV Oberhausen abgehalten werden.

Viele Trainingsstunden mussten wegen der Schutzvorschriften des Landes ausfallen. Erst nach den Sommerferien konnten die Judoka zurück zum (fast) normalen Trainingsbetrieb. Zum Jahresende aber haben sich die Anstrengungen für acht Prüflinge gelohnt: Sie legten ihre Prüfung ab und belohnten sich vor Weihnachten bereits mit dem nächsten Gürtel der Kyustufe.