Yusuf Arslan bei der Kata-WM in Mexiko

Yusuf war mit seinem Uke Segio Sessini für die Kata-Weltmeisterschaft gesetzt. Erstmalig traten sie auf dieser Ebene in der Katame-no-kata an.

In der Vorrunde zu Kategorie 2 belegten sie den fünften Platz. Leider waren sie damit nicht für das Finale qualifiziert. Mit ihrer Leistung waren sie zwar zufrieden, aber nicht mit deren Bewertung.

Dennoch war es für sie Ansporn, an ihrer Kata weiterzuarbeiten.

Ein paar Tage Urlaub anschließend waren die Belohnung für den Einsatz.

Ehrung für Lisa Kreth durch die Deutsche Sportjugend

Lisa wurde am Sonntag im Rahmen der DSJ Vollversammlung mit der Jugend-Ehrennadel ausgezeichnet.

Das Vorstandsmitglied Stefan Raid sprach die Laudatio.

Lisa trainiert schon seit ihrem neunten Lebensjahr Judo und inzwischen trainiert sie auch andere im Judo. Seit 2013 ist sie Mitglied im Juniorteam und seit 2017 Bundesjugendsprecherin im Deutschen Judobund. Als Trainerin wendet sie Judo im Elementarbereich an und legt damit einen Grundstein für Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Kinder zu stärken und zu schützen, das ist ihr als Juniorbotschafterin – Prävention sexualisierter Gewalt im Sport wichtig und dafür engagiert sie sich. 
In Würdigung und Anerkennung ihrer Verdienste um den Jugendsport in Deutschland verleiht die Deutsche Sportjugend die Jugend-Ehrennadel an Lisa Kreth

Lisa als Leader auf Malta

In der vergangenen Woche war eine Delegation deutscher Jugendlicher des DJB auf Malta zu Gast. Insgesamt 7 Nationen nahmen am Austauschprojekt „Bullying vs. Sports“ teil. Neben Judo auf der Matte und kulturellem Austausch wurde vorrangig zum Thema Mobbing gearbeitet und wie Sport eine Anti-Mobbing-Mentalität fördern kann.

Lisa als DJB-Jugendsprecherin war als Leaderin des deutschen Teams mit vor Ort. Sie bringt neben internationalen Kontakten viele neue Erkenntnisse und Ideen in den Verein, um Mobbing auf unterschiedlichen Ebenen vorzubeugen bzw. es zu unterbinden.

Wir sind stolz, als ein so kleiner Verein die Leaderin eines so großen Projektes stellen zu können.

Ausschreibung zur Offenen inklusive Judo-Stadtmeisterschaften 11.11.2018

In diesem Jahr richtet der PSV Oberhausen die Stadtmeisterschaften im Judo aus.

Judoka der Judovereine aus Oberhausen, Duisburg, Mülheim a. d. R. und Dinslaken sind eingeladen. Es darf laut Jugendsportordnung in der U 10 und der U 13 mit dem weiß-gelben Gürtel (8. Kyu) gestartet werden.
Ebenfalls sind G-Judoka der Wettkampfklasse I des Bezirks Düsseldorf
mit gültigem Judo Pass, Startpass für die Wettkampfklassen und
Gesundheitspass startberechtigt. Sie nehmen inklusiv an den
Wettkämpfen teil und werden in die offizielle Wertung mit
aufgenommen.

Ausschreibung Stadtmeisterschaft OB 2018

PSV-Judoka auch im Triathlon erfolgreich

Für drei Staffeln hatten sich Judoka des PSV Oberhausen zum Start beim 34. Nibelungen Triathlon in Xanten gemeldet. Am Sonntag konnten trotz eines krankheitsbedingten Ausfalls auch alle drei Staffeln starten:
Team Ha-ji-me mit der Startnummer 1649: Nina, Katja und Julia,
Team Ju-do-ka mit der Startnummer 1650: Stefan, Benni und Alex S.,
Team Ran-do-ri mit der Startnummer 1651: Tom, Sebastian und Stefan.

Den vereinsinternen Sieg haben sich die Mädchen geholt (Platz 43 gesamt), gefolgt von  Tom, Sebastian und Stefan auf Platz 52 sowie Stefan, Benni und Alex  auf Platz 55. Auf der Rad- und Laufstrecke konnte man sich an den Wendepunkten immer gut sehen, so dass der Ehrgeiz bei einigen stark anstieg, um die andere Gruppe nicht vorbeiziehen zu lassen. So lagen nach den drei Wettbewerben nicht einmal vier Minuten zwischen den einzelnen Gruppen.

Gratulation.

Tanja und Chris haben geheiratet

Es sind nicht die ersten Paare, die sich beim Judo finden. Wir vom PSV Oberhausen sind aber besonders stolz, dass sich die beiden Judoka, die sich jetzt kirchlich getraut haben, bei uns gefunden haben: Tanja und Chris Vogelsang.

Daher standen nach der Messe einige Judoka mit bunten Gürteln Spalier, um die Beiden so – nach dem Lösen des letzten Gürtels mit Erhalt einer Rose – in ihren neuen Lebensabschnitt zu begleiten.

Herzlichen Glückwunsch.

Gürtelprüfung

Am 10.07.2018 kurz vor den großen Sommerferien fand noch eine Gürtelprüfung  bei uns im Dojo statt. Der Trainingsfleiß der letzten Wochen hat sich bezahlt gemacht.

Für vier Prüflinge  war es die erste Prüfung: Fabian Hoffmann – Leon Roggenbruck – Lorin Yalniz – Nico Nichotz  zum 8. Kyu  (Weiß-gelben Gürtel), drei Prüflinge machten die Prüfung zum 7. Kyu: Leevi Jonas – Fait Leon – Mikko Ole  Peters  (Gelber Gürtel).

Die Prüflinge sind nun berechtigt und verpflichtet, den nächsthöheren Gürtel zu tragen. Die Prüfer Karl Heinz Bartsch und Werner Hagenbruck  waren mit den gezeichneten Leistungen zufrieden und konnten die Kinder zu ihren Leistungen gratulieren.

Technik-Lehrgang mit Laura Vargas Koch am 8.7.2018

Für den 8. Juli hatte die Abteilung Judo des PSV Oberhausen die EM-Zweite von 2015 und 2016, Vize-Weltmeisterin von 2016 und vor allem Olympiadritte 2016 in Rio de Janeiro, Laura Vargas Koch, eingeladen, einen Techniklehrgang für Kinder und Erwachsene anzubieten. Erfreulicherweise konnte sie zusagen und so hatte Oberhausen einen echten Judostar zu Gast.

Am Vormittag brachte Laura zusammen mit ihrer Partnerin Wiebke Heseding etwa 30 Kindern aus Oberhausen und umliegenden Städten fortgeschrittene Judotechniken in Stand und Boden bei. Auch für gut trainierte und wettkampferprobte Judoka gab es viele neue Hinweise für den Wettkampf. Diese wurden im Training dann schweißgetränkt umgesetzt. Nach zwei Stunden nahm sich Laura noch die Zeit, auf Fragen zu antworten, Autogramme zu geben und zusammen Fotos zu machen. Natürlich erregte auch die Bronzemedaille aus Rio das Interesse: Jeder durfte sie sich einmal umlegen.

Nach der Mittagspause zeigte die derzeit wohl erfolgreichste deutsche Judoka den Erwachsenen, wie man in Stand und Boden Neues für den Wettkampf lernen und trainieren kann. Selbst aus Berlin waren zwei Judoka extra für den Lehrgang angereist.

Auch hier konnten die Teilnehmer literweise Schweiß in ihre Judogi verlieren, weil zum einen das Training natürlich anstrengend ist, zum anderen aber durch die Tipps, die Laura und Wiebke immer wieder individuell gaben, der Ehrgeiz immer wieder neu geweckt wurde, die gerade geübte Technik auch sauber zu beherrschen.

Zum Ende erzählte Laura noch, welche Schwierigkeiten das Leben eines Hochleistungssportlers bieten kann, wenn man sowohl seine Doktorarbeit in Mathematik vorbereitet als auch von der Folgen einer Verletzung genesen muss. Beides hat sie aber überwunden: Sie hat ihren Doktortitel und ist wieder fit, um international auf die Matte zu gehen.

Insgesamt war der Lehrgang für alle Teilnehmer sehr anstrengend, aber auch lehrreich. Die beiden sehr sympathischen Judoka Laura und Wiebke brachten auch den Erfahrenen noch einiges Neue bei.

Foto: Kai Thein

Weitere Fotos werden noch folgen