Pokale ohne Ende

…gab es beim 17. Hallenfußball- und 11. Kidsturnier, dass für Judoka regelmäßig veranstaltet wird.

In diesem Jahr war es ein richtiges Vereinsevent. Vier Mannschaften des PSV Oberhausen spielten am 1. Mai um Pokale und Urkunden.

Die Kids-, die Jugend- und die 1. Seniorenmannschaften holten sich jeweils den ersten, die 2. Seniorenmannschaft den zweiten Platz in ihrer Gruppe.

So zahlt sich das Warmmachen bzw. für die Älteren das Konditionstraining freitags aus.

Jahreshauptversammlung 2024

Bei der diesjährigen Hauptversammlung lief außer dem Versammlungsort alles wie geplant. Der Vorstand wurde für seine Arbeit einstimmig entlastet.

Turnusmäßig wird alle zwei Jahre die Hälfte des Vorstandes neu gewählt. Die alten sind aber auch die neuen: die zweite Vorsitzende Nina Völkel wurde in Abwesenheit, erste Kassierein Gerta Zimmer, Sportwart Sascha Völkel und Pressewart Gerd Schäfer wurden einstimmig wiedergewählt.

Die Mitgliederentwicklung zeigt nach oben, so dass für die Zukunft erst einmal alles gut erscheint.

Die Zukunft unseres Dojos

Im Jahr 2022 kamen Gerüchte über eine mögliche Umnutzung unseres Trainingsraums (Dojos) auf. Im Frühjahr 2023 kam es zu einem Konflikt mit der Schule (Hausverbot für den Verein). Diese Sache konnte aber geklärt werden und durch die Unterstützung des Bereichs Sport konnten wir unsere Halle weiter nutzen. In diesem Zusammenhang erfuhren wir, dass es Pläne gäbe, dass unser Dojo zu einem Fitnessraum für die Schule umgebaut werden solle.  

Im September 2023 ist dann für eine Ratssitzung eine Beschlussvorlage eingestellt worden, die diesen Umbau und die Ausstattung mit Fitnessgeräten zum Inhalt hatte. Die Entscheidung sollte ohne Beratung durch die zuständigen Ausschüsse geschehen und hätte somit womöglich bewilligt werden können, ohne zuvor kontrovers diskutiert zu werden.   

Dankenswerterweise erhielten wir aus der Kommunalpolitik den Hinweis, dass es jetzt durch die erstellte Beschlussvorlage ernst werden würde. Wir suchten daraufhin das persönliche Gespräch mit verschiedenen Vertretern der Kommunalpolitik und schrieben unsere Stellungnahme an die Fraktionen im Rat. Zusätzlich suchten wir mit einem Zeitungsartikel den Weg an die Öffentlichkeit, da wir aufgrund der Kürze der Zeit möglichst viele Leute erreichen wollten. Wir erklärten, was der Wegfall unseres Dojos für den Verein, den Stadtteil, Inklusion und Integration und den Leistungssport in Oberhausen bedeuten würde. Ein Wegfall des Dojos und somit eine Gefährdung der gesamten Abteilung war durchaus gegeben, da es zu besagtem Zeitpunkt keine Alternative für uns gegeben hat.

Die Beschlussvorlage wurde kurzfristig von der Tagesordnung genommen und zur Beratung in die zuständigen Ausschüsse verwiesen.

Die von uns informierten Personen bzw. diejenigen, die sich selbst ein Bild von dem betroffenen Raum gemacht hatten, sahen ein, dass der Umbau unseres Trainingsraums weder dem eigentlichen Anliegen nach der Schule gerecht werden würde (mangels Größe) noch die geplanten Kosten von min. 640.000. Euro rechtfertigt.

Daher erstellten die CDU-, SPD- und FDP-Fraktion zusammen einen Änderungsantrag, welcher von einem Umbau unserer Trainingsstätte absieht und Anregungen für alternative Gewinnung von Sportzeiten liefert.  

Das Fazit: „der Rat bittet die Verwaltung, in Zusammenarbeit mit dem Hans-Böckler-Berufskolleg (HBBK), ein Konzept zu erarbeiten, wie der Judoraum für alternative Sportangebote, wie z. B. Funktionsgymnastik, Bodyweight-Training, Kampfsporttraining, genutzt werden kann. In diesem Zusammenhang soll auch eine Sanierung der WCs, Duschen und Umkleideräume geprüft werden, um dem Wunsch der Schule entsprechen zu können und eine Aufteilung des Duschbereichs nach Geschlechtern zu ermöglichen.“

Da wir uns nie anmaßen würden, unser Dojo alleine für uns zu reklamieren, ist dieser Beschluss in unserem Sinne. In der Vergangenheit haben wir uns bereits mit den Ordnungsbehörden der Stadt und anderen Vereinen die Halle geteilt, daher wird es uns nicht schwer fallen, sich mit möglichen weiteren Nutzern zu arrangieren.

Sollte dann auch eine Sanierung der Sanitärräume erfolgen, umso besser.

Wir sehen jetzt die Zukunft unseres Dojos an dieser für den Stadtteil so wichtigen Stelle als gesichert an, blicken positiv in die Zukunft und freuen uns, den Fokus wieder auf das Sportliche legen zu können.

Viele Personen aus der Kommunalpolitik haben uns unterstützt, indem sie sich unsere Bedenken angehört und sich selbst ein Bild von der Situation vor Ort gemacht haben. Wir wissen, dass viele Gespräche zwischen den Fraktionen und in den Ausschüssen geführt wurden, die schlussendlich zu diesem Ergebnis geführt haben. Für diesen Einsatz sind wir sehr dankbar. Außerdem zeigt das Engagement der politischen Vertreter, dass die Kommunalpolitik in Oberhausen sich mehr mit den Anliegen der Bürger beschäftigt, als es ihnen manche Stammtischrunde absprechen will. Wir wollen aus politischer Neutralität keine einzelnen Personen oder Faktionen besonders hervorheben, unsere Erfahrungen waren faktionsübergreifend sehr positiv (zumindest bei allen demokratischen Parteien).

Das Sommerfest 2023 war der Knaller

13. August 2023: Das Wetter war und hold, der Platz am Gelände des Stadtsportbundes direkt am Spielplatz war ideal: C.a 70 Besucher des Sommerfestes fühlten sich wohl!

Ab 11.30 Uhr war eingeladen, bis gegen 18 Uhr waren Dutzende aktive und ehemalige Judoka sowie deren Partner und Kinder zum gemeinsamen Treffen vor Ort. Die vielen mitgebrachten Kuchen und Salate mit den vor Ort gegrillten Würstchen ersetzten in den meisten Fällen das Mittagessen.

Damit ist das nächste Sommerfest 2024 schon gesetzt.

PSV-Judoka auch als Fußballer erfolgreich

Drei Podiumsränge für die drei Mannschaften beim traditionellen Judoka-Turnier

Zuletzt fand das Hallenfußballturnier in Wanne-Eickel 2018 statt. Nach der Coronapause brannten unsere großen und kleinen Judoka für die Teilnahme. Zwar war die Zahl der teilnehmenden Vereine (auch wegen einer Kommunikationspanne) nicht so hoch wie früher mal, es konnten aber (auch dank des Einsatzes unserer Judoka) 4 Kinder-/Jugendlichen- und 4 Erwachsenenmannschaften antreten. Wir konnten das Team Ippon (Ziel; Pokalverteidigung) und das Team Spaß (Ziel: Spaß) bilden. Es konnte aber niemand mehr eingewechselt werden, für alle hieß es heute daher: volle Power.

Die ersten Spiele im Pool liefen schon recht vielversprechend. Alle Teams waren sowohl hochmotiviert als auch sportlich richtig gut drauf.

Nach den Begegnungen im Pool traf PSV Spaß in der KO-Runde auf das DSC-Senioren-Team. Im Pool noch 1:0 besiegt, fand Volker Gösling vom DSC einmal die Lücke, um den PSV Spaß mit 1:0 auf den dritten Platz landen zu lassen.

Die Jugendmannschaft setzte sich in ihrer KO-Runde durch, musste aber im Finale erst im Elfmeterschießen die Segel streichen. Ein zweiter Platz für den ersten Einsatz ist sowohl für den Verein als auch für den Teamgeist eine Superleistung.

Die Mannschaft PSV Ippon tat sich an diesem Tag erst ein wenig schwer. So konnte im ersten Spiel im Pool die PSV Spaßmannschaft erst 15 Sekunden vor Schluß mit 1:0 überwunden werden. Im Laufe des Tages aber klappte das Zusammenspiel immer besser, so dass der Finalsieg fast zwangsläufig war.

Ausschließlich sportlich faire Kämpfe waren heute zu sehen, erfolgreiche Aktionen des Gegners wurden auch beklatscht.

Dem Turnier ist zu wünschen, dass in den nächsten Jahren wieder viele Judoka teilnehmen.

Das Jahr fängt gut an …

… mit der gemeinsamen Jahres-Anfangsfeier der erwachsenen aktiven Judoka.

Im italienischen Restaurant trafen wir uns quasi an unserem Stammtisch in Oberhausen am Altmarkt. Zum Jahresanfang konnten wir die Termine für das neue Jahr festlegen.

Besonders wichtig aber war uns die Ehrung von unserem Trainer Kalle B. aus D., welcher vor kurzem mit dem 8. Dan ausgezeichnet wurde.

Für uns war es wichtig, Kalle als Trainer zu danken. Seit über 25 Jahren trainiert er Jugendliche, erwachsene Profis, aber auch Wiedereinsteiger komplett auf ehrenamtlicher Basis. Daher freuten wir uns, ihm mit einer besonderen Flasche japanischen Whiskeys Dank sagen zu können.

Das „Neujahrstreffen“ wird auf jeden Fall zur regelmäßigen Institution.

Oberhausen hat einen neuen Danträger: Kalle Bartsch ist Träger des 8. Dan

Bundesweit gerade einmal 11 Träger des 8. Dan gibt es, 4 haben den 9. Dan, alle anderen Judoka in Deutschland sind geringer graduiert. Um so eine hohen Dangrad verliehen zu bekommen (bis zum 5. kann man ihn durch das Ablegen von Prüfungen erlangen), muss man mindestens bundesweit, besser international für die Sportart Judo erfolgreich gewesen sein.

Was war bei Kalle für diese hohe Ehre ausschlaggebend?

In den letzten 12 Jahren (so lange ist die Mindestzeit zwischen dem ehrenhalber verliehenen 7. und 8. Dan!) war er neben seinen Landes- und Nationalaufgaben auch international tätig:

Auf Europa-Ebene war er füralle fünf Kata als EJU-Kata-Wertungsrichter bei neun Europameisterschaften und sieben EJU-Turnieren, auf Weltebene als IJF-Kata-Wertungsrichter füralle fünf Kata bei acht Weltmeisterschaften eingesetzt. Die Kenntnisse hat er auch bei Besuchen im Stammland des Judo, Japan, direkt im Kodokan erlangt.

Mehrfach holte er internationale Koryphäen aus Japan zu Lehrgängen nach Deutschland, denn die Wissensvermittlung und das Kata-Training waren ihm immer wichtig.

Auf nationaler Ebene hat er bis 2021 die DJB-Katakommission maßgeblich geprägt. Natürlich war er mehrfach im Einsatz als Referent für den DJB im Bereich Kata, bei der Vorbereitung von Katapaaren (darunter besonders Yusuf und Sergio) für Deutsche, europäische und Welt-Kata-Meisterschaften.

Selbst als kein Training auf der Matte stattfinden durfte, gab er sein Wissen online bei DJB Wertungsrichter Schulungsseminaren weiter.

Als verein sind wir stolz und froh, dass eine solche Koryphäe bei uns seit langem Trainer ist und sein Wissen weitergibt.

Ihr kennt ihn nicht, wollt Katawissen bekommen? Lernt ihn kennen, jeweils dienstags ab 19.30 Uhr in unserem Dojo.

Gemeinsames Training zu Ehren und Gedenken von Winne Leo

Mittlerweile ist Winne Leo über ein Jahr nicht mehr unter uns. Ihm zu Ehren haben sich am 21. Oktober zahlreiche aktive PSV-Judoka, aber auch alte (und jüngere) Wegbegleiter getroffen, um im Rahmen eines gemeinsamen Trainings Anekdoten rund um Winnes Sportleben auf und neben der Matte (Fahrrad!) zu erzählen und Techniken, die einzelne Judoka speziell mit Winne verbinden, vorzustellen und gemeinsam einzuüben.

Abgerundet wurde das Training mit einem gemeinsamen Pizzaessen, das dann zu späterer Stunde ausklang.

Vier Judoka des PSV holten sich neue Eindrücke beim ersten DJB-Kata-Event im Bundesleistungszentrum Köln

Kalle Bartsch war als ehemaliger DJB-Katareferent und Weltwertungsrichter natürlich als Lehrender dabei. Yusuf unterstützte mit seinem partner Sergio Sessini (Turnerbund Osterfeld) bei den Nage-no-kata-Seminaren mit ihrer Expertise in dieser Kata.

Nina und Gerd als Unified-Partner nahmen mit ihren Partnern vom Budokan Hünxe teil, um neue Einflüsse bei der ID-Judo-Kata zu erhalten.

https://www.judobund.de/aktuelles/detail/erfolgreiches-kata-event-in-koeln-5438/